Impfungen

 Allgemeines über Impfungen

 

Schutzimpfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die der Medizin zur Verfügung stehen.

Es ist meine gesetzliche und ärztliche Verpflichtung für einen ausreichenden Impfschutz der betreuten Patienten zu sorgen. Gehe ich dieser Verpflichtung nicht nach, bin ich strafbar.

Das haben einige Gerichtsurteile in der letzten Zeit deutlich gemacht.

In meiner Ordination werden daher alle im offiziellen Impfplan vorgesehene Impfungen durchgeführt.

Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, kann ich Sie und Ihr Kind aus rechtlichen und eigenverantwortlichen Gründen nicht mehr weiter betreuen.

Die Rechtssprechung interessiert im Schadensfalle nicht, warum Sie die Impfung nicht wollen, sondern warum ich sie trotz eindeutiger staatlicher Vorschreibung nicht durchgeführt habe.

 Meine Meinung: Absolut ja.

Warum schon im Babyalter: je früher, desto besser und dauerhafter ist die Schutzwirkung einer Impfung.

Impfreaktionen: Meistens keine, obwohl es normal wäre, da wir einen flüssigen Fremdkörper in unseren Körper einbringen und dieser ja reagieren muss. Manchmal nächtliche Unruhe (ziehendes Gefühl im Impfbereich, wie wir es auch kennen) - selten nächtliches Fieber – manchmal lokale Rötung. Oft entsteht eine kleine lokale Verhärtung (da kleine Kinder den Muskel ja nicht bewusst locker lassen können), die nach einigen Wochen wieder verschwindet. Bei Schwellung oder Rötung der Impfstelle lokal kühlende Maßnahmen.

Therapie: schmerzstillend oder fiebersenkend - zuerst mit VIBURCOL-Zäpfchen (homöopathisch) bei Unruhe oder mildem Fieber (ab 38° rektal oder im Ohr), dann erst mit MEXALEN/PARKEMED (ab 39°)

Impf-Pflaster (Emla-Pflaster): Erhältlich in der Apotheke. Kann mindestens 1 Stunde vorher aufgeklebt werden und betäubt die Impfstelle. So spüren die Kinder den Einstich kaum und das nachfolgende Brennen im Muskel wird vermindert.

Impfstelle: Bei Babys im Oberschenkel (vorne in der Mitte, leicht außen – ich beginne immer rechts). Sobald das Kind gut laufen kann, ganz normal in den Oberarm (oberes Drittel).